Bei 20 der 22 Weltmeisterschaften von 1930 bis 2022 dabei (fehlte nur 1930 aus wirtschaftlichen Gründen und 1950, als Deutschland nach dem Krieg gesperrt war) — 2026 ist die 21. Teilnahme. Westdeutschland und Deutschland werden als eine durchgehende Bilanz gewertet.
Die kreative Achse der Mannschaft und Deutschlands Rekordtransfer zum FC Liverpool — ein 22-jähriger Spielmacher, der sein lang ersehntes WM-Debüt gibt. Der, für den sich ein früher Wecker lohnt.
Bestritt Rekord-fünf Weltmeisterschaften für Deutschland; war Kapitän der Weltmeister von 1990 und wurde 1990 zum Weltfußballer des Jahres gewählt
Zugleich der ewige Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften mit 16 Treffern in vier Turnieren
⚠ Die meistgenutzte Elf in den jüngsten Spielen unter Julian Nagelsmann (Juni 2026) — eine Momentaufnahme der jüngsten Form, niemals eine Prognose.
| SPIELER | POS | ÄRA | LSP | TORE | AKTENNOTIZ |
|---|---|---|---|---|---|
| Franz Beckenbauer #5 | SW | 1965–1977 | 103 | 14 | Der Kaiser. Erfand den modernen Libero, gewann dann die Weltmeisterschaft als Kapitän (1974) und erneut als Bundestrainer (1990). |
| Gerd Müller #13 | FW | 1966–1974 | 62 | 68 | Der Bomber. 68 Tore in 62 Spielen und der Siegtreffer im Finale 1974 — ein Strafraum-Assassine ohnegleichen. |
| Lothar Matthäus #10 | MF | 1980–2000 | 150 | 23 | Rekordspieler, fünf Weltmeisterschaften und der Motor der Weltmeister von 1990. Er hörte schlicht nicht auf. |
| Miroslav Klose #11 | FW | 2001–2014 | 137 | 71 | Deutschlands Rekordtorschütze und der ewige WM-Topscorer — 16 Tore, vier Turniere und ein Vorwärtssalto als Markenzeichen. |
| Fritz Walter #8 | FW | 1940–1958 | 61 | 33 | Kapitän des 'Wunders von Bern' 1954 — der regendurchtränkte Sieg, der nach Meinung vieler den Geist einer Nation wiederherstellte. |
| Paul Breitner #3 | DF | 1971–1982 | 48 | 10 | Traf in zwei WM-Finales (1974 und 1982) — einer der wenigen Männer, denen dies je gelang. |
| Karl-Heinz Rummenigge #11 | FW | 1976–1986 | 95 | 45 | Zweimal Europas Fußballer des Jahres; schleppte Westdeutschland in den 1980er Jahren in zwei Endspiele. |
| Jürgen Klinsmann #18 | FW | 1987–1998 | 108 | 47 | Weltmeister 1990 und unermüdlicher Torjäger — später der Bundestrainer, der Deutschland beim eigenen Fest 2006 neu erfand. |
| Bastian Schweinsteiger #7 | MF | 2004–2016 | 121 | 24 | Bestritt das Finale 2014 mit blutverschmiertem Gesicht und wollte das Spielfeld nicht verlassen. Der Mann dieses Spiels — und dieser Ära. |
| Sepp Maier #1 | GK | 1966–1979 | 95 | 0 | Die Katze von Anzing. Die Handschuhe hinter den Triumphen von 1972 und 1974, mit einer überdimensionierten Hose dazu. |
Vier Sterne, vier verlorene Finale und der Ruf, genau dann da zu sein, wenn es zählt — Deutschland ist die große Turniermaschine, gnadenlos in entscheidenden Momenten und allergisch gegen Elfmeterniederlagen. Die Vorrundenausscheiden 2018 und 2022 haben den Mythos angekratzt; der Almanach vermutet, dass der Mythos sich gerade neu lädt. Effizienz mit Gefühl.