Nur eine frühere Weltmeisterschaft — Deutschland 1974, damals als Zaire angetreten und erstes Team aus dem subsaharischen Afrika in der Endrunde; 2026 ist die zweite Teilnahme und die erste unter dem Namen DR Kongo, nach 52 Jahren Wartezeit
Der formstärkste Angreifer der Leoparden — ein Premier-League-Abschlussspieler bei Newcastle, gefährlich über beide Flanken oder durch die Mitte, und einer der bekanntesten Namen im 26-Mann-Kader.
Der Kapitän und Rekordnationalspieler; er führt die Defensive 2026 mit großem Vorsprung vor allen anderen an
Der ewige Torschützenkönig der Nationalmannschaft; Cédric Bakambu (21) liegt bei 2026 nur einen Treffer hinter dem Rekord
⚠ Die meistgenutzte Elf in den jüngsten Spielen unter Sébastien Desabre (Juni 2026) — eine Momentaufnahme der jüngsten Form, niemals eine Prognose.
| SPIELER | POS | ÄRA | LSP | TORE | AKTENNOTIZ |
|---|---|---|---|---|---|
| Ndaye Mulamba #13 | FW | 1971–1978 | 12 | 11 | Neun Tore beim Afrika-Cup 1974 — bis heute Rekord in einem einzigen Turnier — und danach Kapitän Zaires bei der Weltmeisterschaft. |
| Kazadi Mwamba #1 | GK | 1967–1976 | 31 | 0 | Zweimal Kontinentalmeister im Tor; später zum besten Torhüter seines Landes des Jahrhunderts gewählt. |
| Mwepu Ilunga #2 | DF | 1968–1976 | 30 | 1 | Der Urheber des meistgespielten Moments von 1974 — er schoss einen Freistoß weg, bevor der Schiedsrichter gepfiffen hatte, und verblüffte die ganze Welt. |
| Kembo Uba-Kembo #9 | FW | 1968–1976 | 13 | 6 | Sein Doppelpack gegen Marokko sicherte Zaire das Ticket nach Deutschland; zeitlebens nur für den AS Vita aktiv. |
| Dieumerci Mbokani #9 | FW | 2005–2022 | 49 | 22 | Der Rekordschütze — ein kraftvoller Mittelstürmer, der den Angriff der Leoparden über mehr als ein Jahrzehnt trug. |
| Shabani Nonda #9 | FW | 1998–2010 | 28 | 11 | Ein weitgereister Stürmer, von Monaco bis zur Roma, und einer der besten Abschlussspieler seiner Generation. |
| Lomana LuaLua #11 | FW | 2002–2012 | 31 | 7 | Premier-League-Tempo und Salto-Jubelspektakel — Flair in Reinform in den frühen 2000er-Jahren. |
| Trésor Mputu #10 | MF | 2004–2015 | 40 | 9 | Der heimgewachsene Maestro, der dem TP Mazembe treu blieb und König des afrikanischen Vereinsfußballs war. |
| Yannick Bolasie #7 | FW | 2013–2021 | 51 | 10 | Direkt, unberechenbar und spektakulär auf dem Flügel während des dritten Platzes 2015. |
| Cédric Bakambu #17 | FW | 2015– | 69 | 21 | Noch 2026 aktiv, nur einen Treffer vom ewigen Rekord entfernt und ein Anführer der neuen Leoparden. |
Ein halbes Jahrhundert in der Wüste, endlich vorbei. Die Leoparden von 1974 waren Pioniere — das erste subsaharische Team bei einer Weltmeisterschaft, Opfer eines berühmten Witzes, den sie nie verdient hatten. Der Jahrgang 2026, angeführt vom Rekordmann Mbemba und gespickt mit Premier-League-Namen, kehrt zurück, um eine alte Rechnung zu begleichen. Der Liebling der Historiker: eine Geschichte von Stolz, einem langen Exil und einer überfälligen Heimkehr.