Sechs bisherige Endrundenteilnahmen (1978, 1998, 2002, 2006, 2018, 2022); 2026 ist die siebte. Tunesien ist nie über die Gruppenphase hinausgekommen.
In Norwegen geboren, von Tunis reklamiert: ein schneller, direkter Flügelspieler des Celtic (Jg. 2002), der sich erst kürzlich für die Adler entschieden hat. Genau das frische Gesicht, um das Lamouchis Umbruch gebaut wurde.
Wuchtiger Innenverteidiger des Meisterteams von 2004; anschließend Stammkraft in der Premier League bei Bolton und Birmingham.
Rekordtorschütze Tunesiens aller Zeiten und der Mittelpunkt der Mannschaften der späten 2000er-Jahre.
⚠ Die meistgenutzte Elf in den jüngsten Spielen unter Sabri Lamouchi (Juni 2026) — eine Momentaufnahme der jüngsten Form, niemals eine Prognose.
| SPIELER | POS | ÄRA | LSP | TORE | AKTENNOTIZ |
|---|---|---|---|---|---|
| Tarak Dhiab #10 | AM | 1974–1990 | 89 | 12 | Der Dirigent der Pioniere von 1978 und Afrikas Fußballer des Jahres — Tunesiens erster echter Superstar. |
| Sadok Sassi (Attouga) #1 | GK | 1963–1978 | 85 | 0 | Der legendäre Torwart zwischen den Pfosten bei der WM 1978; in Tunis ein unter seinem Spitznamen bekannter Volksheld. |
| Radhi Jaïdi #5 | CB | 1996–2009 | 105 | 7 | Rekordnationalspieler und der Fels in der Defensive des Meisterteams von 2004. |
| Issam Jemaa #10 | FW | 2005–2014 | 84 | 36 | Rekordtorschütze aller Zeiten — ein Vollstrecker, der einfach nicht aufhörte zu treffen. |
| Francileudo Santos #9 | FW | 2004–2008 | 41 | 22 | In Brasilien geborener Stürmer, der die Tore schoss, die den Titel 2004 auf heimischem Boden sicherten. |
| Khaled Badra #4 | CB | 1995–2006 | 96 | 10 | Kapitän und Abwehrsäule über drei Weltmeisterschaften und den Triumph von 2004 hinweg. |
| Chokri El Ouaer #1 | GK | 1994–2002 | 97 | 0 | Die letzte Verteidigungslinie der 1990er-Jahre und Stammtorhüter bei Frankreich 98 und Korea/Japan. |
| Youssef Msakni #7 | AM | 2010–2024 | 104 | 23 | Begnadeter Spielmacher der modernen Ära; der Mann, der Frankreich 2022 das Leben schwer machte. |
| Wahbi Khazri #10 | FW | 2013–2022 | 73 | 25 | Standardspezialist und der Mann, der den Treffer erzielte, der die Weltmeister in Katar versenkte. |
| Zoubeir Baya #8 | MF | 1991–2002 | 83 | 17 | Eleganter Mittelfeldspieler der Qualifikationsgeneration, die Tunesiens 20-jährige Endrunden-Abstinenz beendete. |
Die großen Beinahe-Männer der Wüste: so verlässlich präsent, dass man sie für Stammgäste hält, aber nie in der Lage, die zweite Runde zu knacken. Tunesien schenkte Afrika 1978 seinen ersten WM-Sieg und klopft seitdem höflich an die Tür der K.-o.-Runde — ein 0:0 gegen Westdeutschland hier, ein Sieg über Frankreich dort. Eine ordentliche, hartnäckige und vom neutralen Fan still geliebte Mannschaft.