Sechs bisherige Weltmeisterschaften (1970, 1986, 1994, 1998, 2018, 2022); 2026 ist die siebte Teilnahme und die erste auf nordamerikanischem Boden, dem Heimatkontinent benachbart
Der elegante 21-jährige Spielmacher des VfB Stuttgart (Jg. 2004) — der kreative Erbe der Ziyech-Rolle, der die Pässe verteilt, die den Atlaslewen früher fehlten. Für ihn lohnt es sich, den Wecker zu stellen.
Sechzehn Jahre als Fels in der Abwehr Marokkos; ein Rekord, dem Achraf Hakimi zunehmend nahekommt
Afrikas Fußballer des Jahres 1975 und Kapitän des Titelgewinners von 1976 — ein Rekord, der seit über vier Jahrzehnten Bestand hat
⚠ Die meistgenutzte Elf in den jüngsten Spielen unter Mohamed Ouahbi (Juni 2026) — eine Momentaufnahme der jüngsten Form, niemals eine Prognose.
| SPIELER | POS | ÄRA | LSP | TORE | AKTENNOTIZ |
|---|---|---|---|---|---|
| Ahmed Faras #11 | FW | 1966–1979 | 94 | 36 | Rekordtorschütze und Kapitän von 1976 — Marokkos erste echte Ikone und Afrikas Fußballer des Jahres 1975. |
| Noureddine Naybet #5 | CB | 1990–2006 | 115 | 4 | Rekordnationalspieler. Champions-League-Sieger mit Porto und das defensive Rückgrat zweier WM-Kampagnen. |
| Mohamed Timoumi #10 | AM | 1979–1989 | 67 | 10 | Afrikas Fußballer des Jahres 1985; das elegante Gehirn der gefeierten Mannschaft von 1986. |
| Badou Zaki #1 | GK | 1979–1992 | 77 | 0 | Afrikas Fußballer des Jahres 1986 — ein Torwart, wohlgemerkt — der kaum Tore ließ, während Marokko eine Gruppe mit England anführte. |
| Salaheddine Bassir #9 | FW | 1994–2002 | 59 | 27 | Zweifacher Torschütze beim 3:0-Kantersieg gegen Schottland bei der WM 1998 in Frankreich — Marokkos grausamste verpasste Chance. |
| Mustapha Hadji #7 | AM | 1992–2002 | 64 | 12 | Afrikas Fußballer des Jahres 1998; ein langhaariger Spielmacher, der Frankreich '98 zu seiner Bühne machte. |
| Noureddine Bouyahyaoui #9 | FW | 1986–1986 | 12 | 5 | Der kurze Funke von '86 — die Generation, die Marokko erstmals ins Achtelfinale einer Weltmeisterschaft brachte. |
| Hakim Ziyech #7 | RW | 2015–2023 | 51 | 25 | Der Linksfuß-Dirigent des Wunderlaufs von 2022; Champions-League-Sieger mit Chelsea. |
| Mehdi Benatia #4 | CB | 2008–2018 | 58 | 5 | Innenverteidiger von Bayern München und Juventus; der Kapitän, der Marokko 2018 zurück zur WM führte. |
| Abdelmajid Dolmy #6 | MF | 1977–1989 | 76 | 2 | Ein treuer Diener von Klub und Nationalmannschaft — das Metronom im Mittelfeld über ein Dutzend Jahre und zwei Weltmeisterschaften. |
Ein halbes Jahrhundert lang war Marokko das große Beinahe des afrikanischen Fußballs — Meister 1976, Pioniere 1986, Herzschmerz 1998. Dann kam Katar 2022, und eine wie ein Tresor gebaute Abwehr trug sie in ein Halbfinale, das noch keine afrikanische Mannschaft erreicht hatte. Sie kommen zur Weltmeisterschaft 2026 nicht als symphatische Außenseiter, sondern als kontinentale Schwergewichte mit einem Ausnahmetalent auf jeder Position. Der Almanach schaut sehr genau hin.