DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN
- Der Zócalo (Plaza de la Constitución)
- Templo Mayor & Metropolitankathedrale
- Chapultepec-Park & Schloss Chapultepec
- Nationales Anthropologiemuseum
- Palacio de Bellas Artes
- Frida-Kahlo-Museum (Casa Azul), Coyoacán
Ein Koloss in der Höhe: Die dünne Höhenluft lässt den Ball freier fliegen und kurven, während die Spieler schneller ermüden und die Herzfrequenz bei jedem Tempo ansteigt.
Brasiliens dritter Titel und der Jules-Rimet-Pokal endgültig einbehalten; Carlos Albertos vierter Treffer gilt bis heute als einer der schönsten Tore der Geschichte.
Das "Spiel des Jahrhunderts": Fünf von sieben Toren in der Verlängerung (noch immer WM-Rekord) — und Beckenbauer spielte mit dem Arm in einer Schlinge weiter.
Zwei Maradona-Tore im Abstand von vier Minuten: der geboxt-e "Hand Gottes" und dann der slalomende "Treffer des Jahrhunderts".
Argentiniens zweiter Welttitel vor 114.600 Zuschauern — Burruchagas Treffer in der 84. Minute entschied ein Fünf-Tore-Klassiker.
Vorgesehen als Austragungsort des Eröffnungsspiels — womit das Azteca das erste Stadion würde, das bei drei Weltmeisterschaften genutzt wird (1970 · 1986 · 2026), mit insgesamt fünf Spielen.
Den größten Zuschauerandrang, den die alte Schüssel je erlebte, gab es nicht beim Fußball, sondern beim Box-Weltmeisterschaftskampf — mehr als die 114.600 des WM-Endspiels 1986.
Ein weitverzweigtes U-Bahn-Netz sowie die Stadtbahn Tren Ligero — deren Haltestelle Estadio Azteca direkt neben dem Stadion liegt — ergänzt durch Metrobus-Linien und Ride-Hailing-Apps.
Reisetipp: Ein bis zwei Tage für die Höhenakklimatisierung einplanen, bevor man sich körperlich anstrengt.
Mexiko-Stadt genießt ein subtropisches Hochlandklima (Köppen Cwb): dank der Höhenlage das ganze Jahr über mild, mit trockenen Wintern und einer ausgeprägten Regenzeit im Sommer. Der Juni liegt mitten in der Regenzeit — auf warme Vormittage folgen schwere Nachmittags- und Abendgewitter.
Kein Stadion hat mehr prägende Fußballnachmittage aus demselben Sessel verfolgt — ein Koloss, der in drei Weltmeisterschaften hintereinander Geschichte beherbergt hat. Drei unter einem Dach, und Dach meine ich wörtlich: Das Kragdach beschattet die Ränge, während das Spielfeld in der Sonne brät. Man pfiff mittags an, für die europäischen Kameras — und wunderte sich dann, warum die Spieler schlapp machten. Die Höhe, lieber Leser, verrät alle.